Dem Konzept von Strata Hotel und Paramount Alma mit von der Topographie ausgehenden Bändern folgend, entwickelt sich Continuous extension aus einer steilen Hanglage heraus, um den 3 Gebäudefolgen einen thematischen Anbschluss zu geben.

Continuous Extension

TYPOLOGIE Hotel, Innenraum
STATUS Auftrag, Gebaut
ORT Sexten, Italien
JAHR 2018
AUFTRAGGEBER 
Christoph Rainer

PROJECT ARCHITECT Peter Pichler
DESIGN TEAM Eva Castro, Ulla Hell, Holger Kehne, Chuan Wang, Micol Fronza
​​​​​​​COLLABORATORS Andreas Erlacher
PHOTO CREDIT Hertha Hurnaus

2018 wird Paramount Alma um Suiten für Familienferien und Gemeinschaftsflächen erweitert: der sehr steile benachbarte Hang wird aufgeklappt und ein neues Volumen schiebt sich hinter den Altbau und den Zubau von 2014 – das Thema der Lärchenholzlatten wird wiederum aufgegriffen. Die Holzbänder suchen Anknüpfungspunkte zur Topographie, diesmal aber entwickeln sie sich nicht in die Dachfläche hinein, - diese wird als intensiv begrünte Fläche genutzt - sondern bilden als Untersicht eines offenen Park- und Zugangsgeschoßes den thematischen Abschluss vom Strata-Alma-Paramount Alma.
Die Strategie von Strata und Paramount Alma wird kontinuierlich fortgesetzt: Ausgehend vom steilen Gelände schälen sich die Lärchenholzlatten vom Volumen ab, bilden gedeckte Außenzwischenräume, werden teilweise ins Rauminnere geholt, um sich dann in die Überdachung des Zugangs und Parkdecks hinzudrehen, um dort einen stimmungsvollen und thematisch kohärenten Raum zu bilden, welcher gerahmte Blicke in die umgebende Berglandschaft freigibt.

Grober Spritzwurfputz, großflächige Verglasungen und die umlaufenden, leicht facettierten Lärchenholzlatten bestimmen das äußere Erscheinungsbild.

Die Innenräume sind immer von einem starken Bezug zum Außenraum gekennzeichnet: Licht und Ausblick werden weit ins Rauminnere geholt. Dominierendes Material ist wie in der Fassadengestaltung heimisches Lärchenholz.
Das Holz wird kombiniert mit Farbakzenten, welche je nach Stockwerk variieren. Augenmerk wird auf lichtdurchflutete und farblich stimmige Gemeinschafts- und Erschließungsflächen gelegt. Großzügiges Raumgefühl und inszenierte Ausblicke sind die Ingredienzien für Ferien in den Bergen- jenseits von Loden-Zirben-Chic.